Projekte

Beispielprojekte – ein Blick auf unser Wirken

Es ist unsere Leidenschaft, Organisationen in Transformationssituationen kompetent und wertschätzend zu unterstützen, um sie als Ganzes erfolgreicher zu machen. Die positive Resonanz und unsere erfolgreich abgeschossenen Projekte zeigen, dass wir das wir dieses Ziel erreichen.

Organisationen entwickeln

Unser Kunde ist ein Automobilzulieferunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Bordnetzen und elektronischen Komponenten für Fahrzeuge konzentriert. Derzeit arbeiten mehr als 33.000 Mitarbeiter in 15 Ländern und an 31 Standorten für das Unternehmen, davon ca. 400 in der Unternehmenszentrale in Deutschland.
 

Herausforderungen unseres Kunden:

  • Innovations- und Wachstumsdruck
  • Fachkräftemangel & Fluktuation
  • mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen

Das mangelnde Identifikationspotenzial im Innenverhältnis und die fehlende Bekanntheit schmälerte die Attraktivität als Arbeitgeber sowohl intern als auch nach außen. Daraus resultierten Probleme beim Recruitment und eine hohe Fluktuation von Wissens- und Erfahrungsträgern. Gleichzeitig litt die Innovationsfähigkeit des Unternehmens sowie deren Wachstumsmöglichkeiten.

  • Entwicklung einer eigenständigen, selbstbewussten Unternehmensidentität 
  • Vertonung und Illustration der ambitionierten Unternehmensstrategie
  • Formung einer authentischen Arbeitgebermarke mit dem Ziel der spürbaren Steigerung der Arbeitgeberattraktivität anhand einer geringeren Fluktuation und Ergebnisverbesserung im Bereich Recruitment
  • Identität und Bindung: trennscharfe Erarbeitung der Stärken und Schwächen des Unternehmens am Markt sowie als Arbeitgeber
  • Ableitung der Potentiale und daraus resultierenden Handlungsfelder
  • Aktivierung der Mitarbeiter*innen: partizipativer und co-kreativer Ansatz, Dialogformate zwischen Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeiter*innen
  • Internationales HR Management: einheitliches Kompetenzmodell mit international gültigen Potenzialkriterien, Recruitment, Personalmarketing und Instrumente für die Personal- und Führungskräfteentwicklung
     
  • Vorliegen einer verständlich übersetzten, vertonten und damit für alle Führungskräfte und Mitarbeiter*innen handlungsleitenden Unternehmensstrategie
  • Etablierung spezifischer Unternehmenswerte und verbindlicher Führungsprinzipien
  • Weltweit auf die Unternehmensstrategie abgestimmte HR Instrumente mit positivem Einfluss auf das Ergebnis der Mitarbeiter*innenbindung und der Personalbeschaffung
  • Verleihung des HR Excellence Awards 2013 in der Kategorie »Changemanagement-Konzern« 
Kultur gestalten

Unser Kunde zählt zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Medizinmechanik, Anlagenbau sowie der innovativen Schweißtechnik und beschäftigt deutschlandweit ca. 100 Mitarbeiter*innen.
 

Herausforderungen unseres Kunden:

  • Umsetzungsproblematik der Unternehmensziele
  • Ineffizienz und Silo-Mentalität
  • Zunehmende Unzufriedenheit der Mitarbeiter*innen
  • Fachkräftemangel
  • Fehlendes Wir-Gefühl

Die Geschäftsführung sah sich zum Zeitpunkt der Auftragserteilung einer zunehmenden Unzufriedenheit der Mitarbeiter*innen gegenüber, worunter die Arbeitgeber-Attraktivität nach Innen und nach Außen litt. Aus Sicht der Mitarbeiter*innen lag die Macht- und Entscheidungsbefugnis ausschließlich bei der Geschäftsführung, sie fühlten sich wenig eingebunden. Des Weiteren fand die Arbeit unter einem hohen Zeit- und Leistungsdruck statt, was zu Silo-Denken innerhalb des Unternehmens und einer hohen Fluktuation führte. Gleichzeitig litt die Qualität der Produkte unter diesen Rahmenbedingungen. Die Geschäftsführung vermisste darüber hinaus ein Wir-Gefühl im Unternehmen. Sie hatte den Eindruck, dass die Mitarbeiter*innen nicht genug Verantwortung übernahmen und diese eher als Last empfanden.  

Der Auftrag umfasste die Gestaltung und Durchführung eines partizipativen Prozesses, in dem firmeneigene Werte & Führungsleitlinien erarbeitet und etabliert werden, um:

  • die Werte & Führungsleitlinien handlungsleitend in Kopf, Herz und Hand der Führungskräfte und Mitarbeiter*innen zu verankern
  • die Unternehmenskultur, die Identität und den Zusammenhalt zu stärken.
  • Konzeption eines Prozesses zum Cultural Change in Form eines partizipativen Werteprozesses orientiert an der Zielsetzung
  • Gründen einer repräsentativen Mitarbeiter*innen-Gruppe zur Erarbeitung der firmeneigenen Werte aus Stärken und Potentialen des Unternehmens
  • Ableiten konkreter Führungsleitlinien aus den erarbeiten Werten, um eine werteorientierte Führung zu etablieren
  • Training und Coaching der Geschäftsführung und Führungskräfte zur werteorientierten Führung im Unternehmen
  • Förderung des Dialoges zwischen Geschäftsführung und Mitarbeiter*innen, Optimierung der Arbeitsbesprechungen zur Stärkung der Kommunikation und Einbindung der verantwortlichen Mitarbeiter*innen
  • Train The Trainer der Führungskräfte und Mitarbeiter*innen der repräsentativen Gruppe zur Umsetzung von Werte-Workshops in Kleingruppen der Belegschaft
  • Dir firmenspezifischen Werte und Führungsleitlinien sind definiert und handlungsleitend bei Mitarbeiter*innen, Führungskräften und Geschäftsführung verankert.
  • Die Mitarbeiter*innen sind stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden, was zu höherer Verantwortungsübernahme, direkter Kommunikation, einer spürbar konstanten Produktqualität und Entlastung der Geschäftsführung führt.
  • Die Geschäftsführung hat mehr Raum für strategische Themen und Personalführung.
  • Die Arbeitsbesprechungen laufen fokussiert, effizient und zielorientiert ab.
  • Die Mitarbeiter*innen identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und die Führungskräfte erfahren eine höhere Akzeptanz.  
Potentiale entfalten

Unser Kunde ist ein führender Hersteller von Antriebssystemen in den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung.
 

Herausforderungen unseres Kunden:

  • Zunehmende Unzufriedenheit und Orientierungslosigkeit der mittleren Führungsebene nach einer unternehemnsweiten, umfangreichen Digitalisierung von Arbeitsprozessen 
  • Neue Anforderungen an Führungskräfte; Entwicklung eines "Digital Mindsets"

Der Kunde sah sich mit einem veränderten Markt konfrontiert, investierte in hohem Maße in die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und strukturierte intern um. Es wurden erste interne Entwicklungsmaßnahmen ergriffen, um ein „Digital Mindset“ zu fördern. Die Maßnahmen griffen zu kurz, so dass eine zunehmende Unzufriedenheit und Orientierungslosigkeit in der mittleren Führungsebene spürbar und der Wunsch nach Entwicklungsunterstützung und einem Raum zur Reflexion laut wurde. 

Der Auftrag umfasste eine Reihe zur Führungskräfteentwicklung, die:

  • die Führungskräfte befähigt, mit den Herausforderungen des stetigen Wandels umzugehen,
  • unterstützt, eine entsprechende Haltung und ein hilfreiches Mindset zu entwickeln
  • sozial-kommunikative Kompetenzen erweitert und entsprechendes Handwerkezug vermittelt 
  • Klärung der konkreten Situation der Zielgruppe und des konkreten Veränderungsdrucks innerhalb der Organisation
  • Anpassung unserer Führungskräfteentwicklungsreihe „Transformational Leadership“ an die konkreten Bedarfe des Kunden
  • Durchführung von 5 Workshoptagen im Abstand von 2 Monaten:
    • eintägiges Kick Off zu Transformational Leadership
    • zweitägiger Workshops zur Stärkung des Konfliktverständnisses und der Konfliktkompetenzen
    • zweitägiger Workshop zur Stärkung der Kommunikationskompetenzen
  • Begleitendes Einzelcoaching der Führungskräfte zu den individuellen Entwicklungsfeldern im Transformational Leadership unter Einbindung einer Professionellen Persönlichkeitsanalyse mit dem LINC Personality Profiler

Die Führungskräfte erreichten im Zuge des Prozesses Klarheit über die Notwendigkeit von Veränderung und den entsprechenden Transfer auf ihre Führungsarbeit. Die Führungskräfte fühlten sich im Laufe des Prozesses zunehmend inspiriert und motiviert, sich der persönlichen Entwicklung und dem Ausbau ihrer sozial-kommunikativen Kompetenzen zu widmen. Durch die gemeinsame Entwicklungsarbeit in der Gruppe über einen längeren Zeitraum hinweg wurden Synergie- und Transfereffekte innerhalb der Organisation geschaffen – die Führungskräfte sind intern besser vernetzt und die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg verläuft reibungsloser.