13. November 2018

 „WOL – Working Out Loud.“

Ein Abend voller Inspiration begleitet von der ein oder anderen „Gänsehaut“-Attacke.

Am 13. November kamen 16 Frauen und ein Mann zusammen, um mehr über das Thema „WOL – Working Out Loud“ bei der BMW AG zu erfahren. Ilona Libal, IT Projektleiterin, und ihr Kollege Andreas Schorn, Budget Manager, berichteten von Ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgen mit der 2015 gestarteten „Graswurzelinitiative WOL“. Aus der Graswurzelinitiative ist mittlerweile eine Bewegung geworden, die selbstorganisiertes Lernen und die Vernetzung innerhalb der BMW AG fördert.

„Working Out Loud lässt Menschen GRÖßER werden!“

Doch zunächst: Was versteht man überhaupt unter Working Out Loud?

Working Out Loud ist eine strukturierte Methode der Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen, individuellen Herzensanliegen. Der Mann hinter der Methode ist John Stepper, der die Idee des Netzwerkens mit WOL neu dachte. Denn „anstatt zu netzwerken, um etwas zu bekommen, netzwerkt man hier, um etwas zu geben. Man macht seine Arbeit im Rahmen von WOL in Form eines Beitrages sichtbar. Dadurch verändert sich die Grundmotivation – von Eigennutz hin zu Großzügigkeit.“

Ilona führte uns durch die Struktur eines WOL-Prozesses, der wie folgt festgeschrieben ist:

Fünf Personen gründen einen „Circle“. Diese fünf Personen bestimmen einen Moderator und treffen sich über 12 Wochen hinweg je 1 Stunde/Woche. Jeder Teilnehmer definiert für sich ein Ziel (orientiert an einem Herzensanliegen).

Um Teilnehmer eines Circle zu sein, sollte ich mir drei Fragen stellen:

„Was ist mein persönliches Ziel? Wer kann mir beim Erreichen meines Ziels helfen? Was kann ich in meinem Netzwerk beitragen um für mein Ziel Unterstützung zu bekommen?“

Gestartet sind Ilona und Andreas 2015 mit einem WOL-Circle. Mittlerweile arbeiten bei BMW mehr als 500 MitarbeiterInnen in ca. 150 WOL-Circles zusammen. Tendenz steigend.

Fragt man Ilona und Andreas nach den Erfolgen von WOL, wird folgendes deutlich:

  • WOL fördert die Entwicklung der teilnehmenden Personen ebenso wie die Bereitschaft, Verantwortung für das zu übernehmen, das ihnen wirklich wichtig ist.
  • WOL fördert die Vernetzung innerhalb des Unternehmens.
  • WOL fördert selbstorganisiertes Lernen.
  • WOL verändert die Kommunikation innerhalb des Unternehmens.
  • Und WOL lässt Menschen größer werden. *Gänsehautattacke*

Da WOL eine Methode ist, die ohne Frage einen kulturprägenden Charakter hat, stößt sie natürlich auch hier und da auf Widerstand innerhalb des Systems Organisation. Ilona, Andreas und viele unserer HR Kolleginnen sind dennoch überzeugt, dass WOL in unserer zukünftigen Arbeitswelt eine große und wichtige Rolle spielen wird.

Wir freuen uns schon jetzt darauf, Ilona und Andreas in einem Jahr wiederzusehen und zu erfahren, wie es mit WOL bei BMW weitergegangen ist.

Von unserer Seite den herzlichsten Dank an Ilona und Andreas für Ihren Beitrag im Rahmen unseres Netzwerkes und vor allem viel Erfolg und Energie für die Weiterentwicklung der WOL-Initiative bei BMW und über die Organisation hinaus. You rock!

Herzlichst,

Barbara & Jessica

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